Seit 1963 wurden in Deutschland mehr als 146 000 Menschen erfolgreich transplantiert. Alleine diese Zahl spricht für sich.

2021 gab es in Deutschland 933 postmortale Organspenderinnen und -spender, 20 mehr als im Vorjahr. 2017 gab es bundesweit 797 Menschen, die nach ihrem Tod Organe gespendet haben. Das war der niedrigste Stand seit 20 Jahren.

Warum Transplantation? Lesen Sie unsere Geschichten! Ohne unsere Spender:innen könnten wir sie Ihnen hier nicht mehr erzählen!

Das größte und wohl selbstloseste Geschenk, was man einem anderen, völllig fremden Menschen machen kann:
Ihm die Chance auf ein „neues Leben“ zu ermöglichen! D A N K E !

 

Vor einer Transplantation

Die meist unumstößliche Tatsache, dass eine Transplantation notwendig wird, stellt zunächst einen gewaltigen Schock dar. „Warum ich?“, das ist wahrscheinlich die Frage, die sich jeder Mensch in dieser Situation stellt.

Die allgemeine Verschlechterung der körperlichen und infolgedessen auch psychischen Verfassung zeigt jedoch im Laufe der Wartezeit – die sich über Jahre hinziehen kann -, dass eine  Transplantation unvermeidbar ist.  Aus diesem Bewusstsein heraus entstehen natürlich Angst und Unsicherheit. Diese inneren Ängste zuzulassen, sie anzunehmen, die Notwendigkeit der Transplantation zu akzeptierenen und die Entscheidung für diese Operation zu treffen, ist wohl die  emotional belastendste Phase während der Wartezeit!

Es ist eine sehr große Herausforderung , Vertrauen aufzubauen:  In die Kompetenz der Ärzte und in die eigene Stärke! „Ich schaffe das“  – soll nicht nur ein Wunsch bleiben, sondern Ihre feste  Überzeugung werden! Diese innere Einstellung ist IHR Beitrag  zu einer erfolgreichen Transplantation!

 

Wir kennen diesen Weg aus persönlicher Erfahrung und möchten für Sie da sein und Sie in dieser schwierigen Zeit  begleiten und unterstützen!

Nach einer Transplantation

Als transplantierter Mensch muss man wieder lernen, mit seinem physischen und psychischen Befinden sowie seinen alltäglichen Bedürfnissen umzugehen. In diesem Zusammenhang stellen sich viele Fragen zu Themen den „neuen Alltag“ betreffend:

 

  • Wie wichtig ist regelmäßige Medikamenteneinnahme? Was muss ich beachten?
  • Wie kann ich meinen Körper nach der Transplantation langsam wieder ‚aufbauen‘?
  • Ich fühle mich topfit, bin es aber noch nicht!! Wie lerne ich, mich richtig einzuschätzen?
  • Welche Hygienemaßnahmen sind zu beachten?
  • Was darf ich nach der Transplantation essen und trinken? Was nicht?
  • Der richtige Umgang mit „erlaubten Lebensmitteln“.
  • Welches Verhalten provoziert eine Abstoßung? Worauf muss ich besonders achten?
  • Sind Gartenarbeiten möglich?
  • Darf ich Haustiere halten?
  • Schon wieder eine Biopsie!
  • u.v.m.

 

Auch bei der Beantwortung  dieser vielen Fragen möchten wir Sie gerne unterstützen und unsere Erfahrungen mit Ihnen teilen, damit der „neue Alltag“ für Sie leichter wird!

 

Mein neues Herz

 Unsere Geschichten, die Ihnen Mut machen sollen!

…..ermöglicht es mir, wieder am Leben teilzunehmen.
Seit meiner Transplantation ist mein Leben wieder bunter.schneller, freundlicher, heller und lebenswert!

 

 

 Harald, transplantiert 2014, Vorsitzender des Vorstandes Herztransplantation Südwest e.V.

….hat die Achterbahnfahrt meines Lebens beendet, in der es kein Aussteigen gab. Von Kindheit an hat mir mein  Herz immer engere Grenzen gesetzt, mein Leben immer wieder durcheinander gewirbelt. Letztendlich blieb mir nur die Hoffnung auf ein Spenderorgan. Dank moderner Medizin, erfahrenen Ärzten und Kampfgeist konnte ich die Zeit, bis ich ein Spenderherz bekam, überleben.  

Jetzt geht es voller Tatendrang  wieder bergauf. Natürlich mit kleinen Rückschlägen, genieße ich jetzt mein neues Leben. Es hat sich, auch DANK meines/r Spender:in, zu kämpfen gelohnt! 

Astrid, transplantiert 2020, stv. Vorsitzende des Vorstandes Herztransplantation Südwest e.V.

….emöglicht mir ein längeres Leben!Bis zu meinem 51. Lebensjahr hatte ich ein vollkommen gesundes Herz. Durch eine wahrscheinlich verschleppte Grippe wurde mein Herz geschädigt, die Herzleistung verringerte sich immer mehr. Am Ende schaffte mein Herz nur noch 8 Prozent der normalen Herzleistung, zu diesem Zeitpunkt war ich stationär in der Klinik. Dort musste ich über zwei Monate auf das neue Organ warten. Durch die Transplantation wurde mir ein neues Leben geschenkt.

Meinem/r Spender:in  bin ich sehr dankbar, dass er/sie in seinem/ihrem Organspendeausweis die Einwilligung  zur Organspende gegeben hatte!

Karlheinz, transplantiert 2011, Mitglied des Vorstandes Herztransplantation Südwest e.V.

…hat mir ein neues Leben geschenkt. Nach über 20 Jahren Leben mit meinem kranken Herzen kann ich heute Sport machen, Wandern und Radfahren. Sogar zum Joggen gehe ich inzwischen, alles das wäre vor meiner Transplantation nicht denkbar gewesen. Die 9 Monate Wartezeit, die ich in der Klinik verbrachte, waren nicht einfach, aber sie haben sich DEFINITIV gelohnt.

Dank Organspende  kann ich heute ein weitgehend normales Leben führen. Meinem/r unbekannten Spender:in  bin ich sehr dankbar für mein „Leben 2.0“.

Kerstin, transplantiert 2017, Mitglied des Vorstandes Herztransplantation Südwest e.V.

…ist mein größtes Geschenk. Dieses Geschenk macht es mir möglich, fast wieder so zu leben, wie ich vor meiner Erkrankung leben konnte: aktiv sein, angstfrei, fröhlich, unbeschwert, im Meer schwimmen und wieder in den Bergen wandern zu können.

Die Herzmuskelschwäche traf mich wie aus heiterem Himmel. Mein Herz spielte verrückt und Ärzte stellten eine hochgradige Herzinsuffizienz fest, verursacht durch die Autoimmunerkrankung Sarkoidose. Eine Therapie war nicht mehr ausreichend, ein Spenderorgan war für mich die einzige Rettung.

Mein zweites glückliches Leben verdanke ich dem Entschluss eines Menschen, sein Herz zu spenden, und dafür bin ich unendlich DANKBAR.

Susanne, transplantiert 2020, Beisitzerin des Vorstandes Herztransplantation Südwest e.V.

Wie kann ich meine Entscheidung für eine Organspende dokumentieren?

 

Neben dem Organspendeausweis können Sie Ihre Entscheidung für oder gegen eine Organspende auch in einer Patientenverfügung festhalten.

Diese muss schriftlich verfasst und eigenhändig unterschrieben oder notariell beglaubigt werden. Der Organspendeausweis und die Patientenverfügung sind zwei gleichwertige, rechtlich verbindliche Dokumente, die im Fall der Fälle berücksichtigt werden müssen.

Sie können Ihre Patientenverfügung jederzeit ändern. Vernichten Sie in dem Fall die alte Patientenverfügung und informieren Sie darüber wichtige Personen, zum Beispiel Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.

Warum sollte ich einen Oganspendeausweis ausfüllen – auch wenn ich meine Organe nicht spenden möchte?

Der Organspendeausweis entlastet Ihre Angehörigen!

Sollte im Fall der Fälle Ihre Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende nicht bekannt sein, werden Ihre Angehörigen nach Ihrem mutmaßlichen Willen gefragt. Deshalb ist es wichtig, mit den Angehörigen über die eigene Spendebereitschaft zu sprechen und diese zu dokumentieren. Ihre Entscheidung wird an keiner Stelle gespeichert.

Haben Sie Ihre Einstellung zur Organspende geändert? Dann genügt es, den Organspendeausweis zu vernichten und einen neuen auszufüllen.

Wir haben ein paar nützliche Formulare für Sie zusammengestellt. Sie können diese mit dem Adobe Acrobat Reader DC öffnen und bearbeiten.

Kostenloser Download unter: https://get.adobe.com/de/reader/

 

 

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